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Stellt sich die Druckindustrie der Herausforderung der Digitalisierung?

Stellt sich die Druckindustrie der Herausforderung der Digitalisierung?

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Michel Hohenberger
Printing Expert
michel.hohenberger@sourc-e.com
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Die Druckindustrie stellt sich der Herausforderung der Digitalisierung erfolgreich, denn der Prognose, wonach Druckerzeugnisse durch digitale Medien verdrängt werden, stellt sich bisher als falsch heraus. Zwar sinken die Auflagen vieler gedruckter Zeitungen und Zeitschriften, aber demgegenüber kommen viele individuelle neue Magazine hinzu. Demnach kann Print sich mit den gewährten Stärken – Haptik, Kontinuität und Präsenz – gegen andere Medien behaupten.

In Deutschland, hält Print einen Anteil von ca. 56 % (2016) an den Nettowerbeeinahmen und stellt somit die bedeutendste Medien-Gattung dar, trotz stark wachsender Onlinewerbung-Budgets. Print kann auch, wie bereits im Blog-Beitrag „Wird Print als Werbemedium unterschätzt?“ erwähnt, von den Vorteilen aus einer Kombination mit Digital profitieren. Zudem schätzen Kunden immer häufiger individualisierte Produkte wovon insbesondere der Digitaldruck profitiert.

Erweitert man den Blickwinkel der Digitalisierung über Marketingmaßnahmen hinaus, so fällt auch hier auf, dass sich die Druckbranche der Digitalisierung im Sinne von „Industrie 4.0“ angenommen hat. Druckdienstleister bieten heute nicht nur ihre Druckprodukte über den klassischen Vertrieb an, sondern stellen diese auch online zur Verfügung. Onlinedruckereien positionieren sich sehr erfolgreich im Internet und vernetzen ihre Produktion mit den online getätigten Bestellprozessen. Dies trifft für den Bogenoffset, Rollenoffset, Digitaldruck, Siebdruck und Flexodruck zu. Zudem wird das Angebot von Services um die Druckproduktion herum (bspw. durch die Gestaltung und Distribution) ausgeweitet. Man könnte fast behaupten, dass Druckereien sich stellenweise von klassischen Produktionsbetrieben zu Dienstleistungsunternehmen wandeln.

Nichtsdestotrotz hinterlässt dieser Strukturwandel seine Spuren. Obwohl sich der Umsatz der Druckleistungsbranche in Deutschland seit 2009 zwischen 20 und 21 Milliarden Euro bewegt, sinken die Anzahl der Druckunternehmen und Mitarbeiter. Dieses angespannte Marktumfeld führt zu einem anhaltenden Preiskampf und hat Konsolidierungen sowie Insolvenzen zur Folge. Gründe für diese Entwicklung sind u.a. eine gesteigerte Produktivität aber auch die Konkurrenz aus dem Ausland. So ist beispielsweise der Export von Druckprodukten von 4,49 Mrd. € (2015) auf 4,44 Mrd. € (2016) gesunken, während die Importe überproportional von 2,39 Mrd. € (2015) auf 2,55 Mrd. € (2016) gestiegen sind.

Zusammenfassend kann man jedoch sagen, dass sich die Druckbranche den Herausforderungen der Digitalisierung erfolgreich stellt und der negativen Entwicklung entgegensteuert. So flachen die Trends der negativen Beschäftigten- und Erzeugerpreisentwicklung ganz klar ab. Während die Anzahl in den vergangenen Jahren stets im zweiprozentigen Bereich zurückging, gingen sie 2016 lediglich um ein Prozent zurück.

Die Druckindustrie stellt sich der Herausforderung der Digitalisierung erfolgreich, denn der Prognose, wonach Druckerzeugnisse durch digitale Medien verdrängt werden, stellt sich bisher als falsch heraus. Zwar sinken die Auflagen vieler gedruckter Zeitungen und Zeitschriften, aber demgegenüber kommen viele individuelle neue Magazine hinzu. Demnach kann Print sich mit den gewährten Stärken – Haptik, Kontinuität und Präsenz – gegen andere Medien behaupten.

In Deutschland, hält Print einen Anteil von ca. 56 % (2016) an den Nettowerbeeinahmen und stellt somit die bedeutendste Medien-Gattung dar, trotz stark wachsender Onlinewerbung-Budgets. Print kann auch, wie bereits im Blog-Beitrag „Wird Print als Werbemedium unterschätzt?“ erwähnt, von den Vorteilen aus einer Kombination mit Digital profitieren. Zudem schätzen Kunden immer häufiger individualisierte Produkte wovon insbesondere der Digitaldruck profitiert.

Erweitert man den Blickwinkel der Digitalisierung über Marketingmaßnahmen hinaus, so fällt auch hier auf, dass sich die Druckbranche der Digitalisierung im Sinne von „Industrie 4.0“ angenommen hat. Druckdienstleister bieten heute nicht nur ihre Druckprodukte über den klassischen Vertrieb an, sondern stellen diese auch online zur Verfügung. Onlinedruckereien positionieren sich sehr erfolgreich im Internet und vernetzen ihre Produktion mit den online getätigten Bestellprozessen. Dies trifft für den Bogenoffset, Rollenoffset, Digitaldruck, Siebdruck und Flexodruck zu. Zudem wird das Angebot von Services um die Druckproduktion herum (bspw. durch die Gestaltung und Distribution) ausgeweitet. Man könnte fast behaupten, dass Druckereien sich stellenweise von klassischen Produktionsbetrieben zu Dienstleistungsunternehmen wandeln.

Nichtsdestotrotz hinterlässt dieser Strukturwandel seine Spuren. Obwohl sich der Umsatz der Druckleistungsbranche in Deutschland seit 2009 zwischen 20 und 21 Milliarden Euro bewegt, sinken die Anzahl der Druckunternehmen und Mitarbeiter. Dieses angespannte Marktumfeld führt zu einem anhaltenden Preiskampf und hat Konsolidierungen sowie Insolvenzen zur Folge. Gründe für diese Entwicklung sind u.a. eine gesteigerte Produktivität aber auch die Konkurrenz aus dem Ausland. So ist beispielsweise der Export von Druckprodukten von 4,49 Mrd. € (2015) auf 4,44 Mrd. € (2016) gesunken, während die Importe überproportional von 2,39 Mrd. € (2015) auf 2,55 Mrd. € (2016) gestiegen sind.

Zusammenfassend kann man jedoch sagen, dass sich die Druckbranche den Herausforderungen der Digitalisierung erfolgreich stellt und der negativen Entwicklung entgegensteuert. So flachen die Trends der negativen Beschäftigten- und Erzeugerpreisentwicklung ganz klar ab. Während die Anzahl in den vergangenen Jahren stets im zweiprozentigen Bereich zurückging, gingen sie 2016 lediglich um ein Prozent zurück.

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