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Stefan Kremer ist neuer COO bei sourc-e

Anfang Mai hat Stefan Kremer im sourc-e Team die Verantwortung für den Bereich "Operations" übernommen. Er arbeitet täglich an der Strategie und cleveren Spielzügen - Flexibilität und umfangreiches Taktikwissen sind seine Stärken. Mit drei Fragen stellt er sich hier vor:

Stefan, du warst mehr als 7 Jahre bei Cimpress in unterschiedlichen Positionen. Was war deine Motivation, zu sourc-e zu kommen?

Es war "Liebe auf den ersten Blick". Am 16. August 2018 lernte ich Lucas und Felix in deren Büro in Köln kennen. In meiner Tätigkeit für Cimpress habe ich auch interessante Geschäftsmodelle im Bereich Print entwickelt und analysiert. Im Gespräch mit den beiden habe ich innerhalb der ersten 30 Minuten erkannt, dass hier etwas besonderes entsteht und zwei herausragende Gründerpersönlichkeiten vor mir sitzen. Es hat nun leider fast 2 Jahre gedauert, bis ich bei sourc-e starten konnte :) 

Als COO bist du mitten im Geschehen und wirst dich unter anderem um die Abläufe im Unternehmen kümmern. Welches sind deine 3 größten Learnings aus deiner beruflichen Vergangenheit für diese Arbeit? 

Interessante Frage. Spontan möchte ich sagen, dass man nie ausgelernt hat und es daher schwierig ist von den 3 größten Learnings zu sprechen. Wenn ich meinen heutigen Blick auf sourc-e nehme, so fallen mir die folgenden 3 Eigenschaften und Erfahrungen ein: 1. Nie aufgeben, 2. Der Teufel steckt im Detail und letztlich 3. dass große Visionen nur dann zu großen Unternehmen werden, wenn man auch die richtigen Persönlichkeiten zusammenbringt - dabei spielt das Alter oder die Kompetenz eine nachgelagerte Rolle. Man muss es einfach wollen - ergo benötigt man Persönlichkeiten, die in guten wie in schlechten Tagen die Vision nach vorne tragen und unerschütterlich an die Vision glauben.

Welche Auswirkungen der aktuellen Corona-Krise sind für die Printbranche wahrscheinlich?      

Schwierige Frage. Ich kann hier nur mutmaßen und meine private Einschätzung wiedergeben. Die Auswirkungen könnten dramatisch sein - kurzfristig insbesondere für Druckereien und Materialzulieferer (z.B. Papier, Platten, Farbe), aber langfristig auch für Druckeinkäufer. Es besteht die Gefahr, dass innerhalb kürzester Zeit die Konsolidierung des Marktes schneller geschieht, als es uns allen lieb ist.

Handfest formuliert: Wenn es im Bogenbereich dazu kommen würde, dass viele kleinere Druckereien aufgeben, dann entstünden Unterkapazitäten und auch Schwergewichte wie Heidelberger würden Probleme bekommen und die Preise würden steigen - weil einfach Maschinen, Material und Angebotsmarkt dafür sorgen, dass wir viel häufiger ausschreiben müssten - und zwar auch bei kleineren Summen so um die 2.000 Euro.

Auf der anderen Seite werden gerade Milliarden aus Rettungsprogrammen in die Wirtschaft gepumpt und es könnte sein, dass das große Sterben ausbleibt und wir geplant in eine mehrjährige Konsolidierung gehen und es nur zu moderaten Preis Aufschlägen kommen wird.

Für beide Szenarien gilt: Preise vergleichen wird zur Chefsache und ein auditiertes Druckerei-Netzwerk ist Gold wert!

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