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Qualität sollte in der Bewertung von Preisen berücksichtigt werden

Qualität sollte in der Bewertung von Preisen berücksichtigt werden

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Michel Hohenberger
Printing Expert
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In der Druckindustrie wurden in den letzten Jahren vermehrt die Preise gesenkt. Doch inwieweit sind Angebote von Druckleistungen vergleichbar und welche Preistreiber lassen sich identifizieren? Für Einkäufer ist es wichtig, bei vergleichbaren Voraussetzungen auch die Qualität zu berücksichtigen und Entscheidungen nicht ausschließlich auf Grundlage des Preises zu treffen.

Druckereileistungen werden aktuell 7,8% geringer vergütet als noch im Jahr 2000. Die anhaltende Preisreduzierung in der Druckindustrie wird maßgeblich durch zwei Faktoren getrieben: Technologische Weiterentwicklung und Wettbewerb.

Der Digitaldruck ist heute durch technologische Weiterentwicklung günstiger und hochwertiger als vor einigen Jahren. Daher ist der Digitaldruck in niedrigen Auflagenbereichen eine kostengünstige Alternative zum Offsetdruck. Doch auch im Offsetdruck konnten erhebliche Verbesserungen erzielt werden. Durch die Digitalisierung in der Vorstufe und Plattenherstellung konnten die Kosten deutlich reduziert werden. Größere und schnelle Druckmaschinen sowie Weiterentwicklungen in der Verarbeitung haben die Effizienz gesteigert.

Die Druckindustrie ist ein von kleinen und mittelgroßen Betrieben geprägter Markt mit etwa 146.500 Beschäftigten in ca. 9.100 Betrieben. 75,3% aller Unternehmen haben weniger als 20 Beschäftigte. Viele dieser Unternehmen haben in den vergangenen Jahren hohe Investitionen getätigt. Solche sind jedoch nur dann rentabel, wenn die Druckmaschine ausgelastet ist. Somit führen die Investitionen und die starke Fragmentierung dieses Marktes zu einem hohen Wettbewerb, wodurch die Preissituation maßgeblich beeinflusst wird. Bedingt durch die Verbreitung von Onlinedruckern wurde die Wettbewerbssituation zusätzlich verschärft.

Gemäß den genannten Punkten müsste somit der Anbieter mit dem niedrigsten Preis die effizientesten Prozesse und die höchste Wettbewerbsfähigkeit besitzen. Darüber hinaus bestehen viele weitere Preistreiber, welche den Preis signifikant beeinflussen. Dies sind bspw. Parameter wie Lohnkosten, Energiekosten, Abschreibungen und Rohstoffpreise. Diese sind in dieser Analyse jedoch sekundär. Wir gehen in dieser Situation von einer optimalen Maschineneffizienz (Definition siehe Blog-Beitrag „Ist Rollenoffset für niedrige Auflagen wirtschaftlich?“) und somit gleichen Druck-Voraussetzungen aus. Warum entscheidet sich der Kunde demnach nicht immer für den günstigsten Anbieter?

Für die finale Bewertung des Preises, muss das Thema Qualität berücksichtigt werden, welche primär durch Prozesskomplexitäten beeinflusst wird. Prozesskomplexität beeinflusst den Preis und ist, je nach Situation, positiv zu bewerten. Mit Prozesskomplexität sind bspw. Double-Proofs und Qualitätssicherungsmaßnahmen gemeint. Diese beeinflussen zwar den Preis, im Umkehrschluss jedoch auch die Qualität des Dienstleisters. Somit haben die Dienstleister eine höhere Wahrscheinlichkeit eine bessere Produktqualität, optimierte Liefertreue und höhere Verbindlichkeit in ihrer Dienstleistung zu erlangen. All dies beeinflusst das Service-Level.

Bei mangelnden strategischen Einkaufsprozessen werden diese Themen häufig vernachlässigt und ausschließlich auf den Preis geachtet. Von daher ist es wichtig immer ein Augenmerk auf Service-Level und die dahinterliegenden Prozesse zu haben und nicht ausschließlich auf den Preis zu achten, um erfolgreiche und gewinnbringende Projekte abzuschließen.

In der Druckindustrie wurden in den letzten Jahren vermehrt die Preise gesenkt. Doch inwieweit sind Angebote von Druckleistungen vergleichbar und welche Preistreiber lassen sich identifizieren? Für Einkäufer ist es wichtig, bei vergleichbaren Voraussetzungen auch die Qualität zu berücksichtigen und Entscheidungen nicht ausschließlich auf Grundlage des Preises zu treffen.

Druckereileistungen werden aktuell 7,8% geringer vergütet als noch im Jahr 2000. Die anhaltende Preisreduzierung in der Druckindustrie wird maßgeblich durch zwei Faktoren getrieben: Technologische Weiterentwicklung und Wettbewerb.

Der Digitaldruck ist heute durch technologische Weiterentwicklung günstiger und hochwertiger als vor einigen Jahren. Daher ist der Digitaldruck in niedrigen Auflagenbereichen eine kostengünstige Alternative zum Offsetdruck. Doch auch im Offsetdruck konnten erhebliche Verbesserungen erzielt werden. Durch die Digitalisierung in der Vorstufe und Plattenherstellung konnten die Kosten deutlich reduziert werden. Größere und schnelle Druckmaschinen sowie Weiterentwicklungen in der Verarbeitung haben die Effizienz gesteigert.

Die Druckindustrie ist ein von kleinen und mittelgroßen Betrieben geprägter Markt mit etwa 146.500 Beschäftigten in ca. 9.100 Betrieben. 75,3% aller Unternehmen haben weniger als 20 Beschäftigte. Viele dieser Unternehmen haben in den vergangenen Jahren hohe Investitionen getätigt. Solche sind jedoch nur dann rentabel, wenn die Druckmaschine ausgelastet ist. Somit führen die Investitionen und die starke Fragmentierung dieses Marktes zu einem hohen Wettbewerb, wodurch die Preissituation maßgeblich beeinflusst wird. Bedingt durch die Verbreitung von Onlinedruckern wurde die Wettbewerbssituation zusätzlich verschärft.

Gemäß den genannten Punkten müsste somit der Anbieter mit dem niedrigsten Preis die effizientesten Prozesse und die höchste Wettbewerbsfähigkeit besitzen. Darüber hinaus bestehen viele weitere Preistreiber, welche den Preis signifikant beeinflussen. Dies sind bspw. Parameter wie Lohnkosten, Energiekosten, Abschreibungen und Rohstoffpreise. Diese sind in dieser Analyse jedoch sekundär. Wir gehen in dieser Situation von einer optimalen Maschineneffizienz (Definition siehe Blog-Beitrag „Ist Rollenoffset für niedrige Auflagen wirtschaftlich?“) und somit gleichen Druck-Voraussetzungen aus. Warum entscheidet sich der Kunde demnach nicht immer für den günstigsten Anbieter?

Für die finale Bewertung des Preises, muss das Thema Qualität berücksichtigt werden, welche primär durch Prozesskomplexitäten beeinflusst wird. Prozesskomplexität beeinflusst den Preis und ist, je nach Situation, positiv zu bewerten. Mit Prozesskomplexität sind bspw. Double-Proofs und Qualitätssicherungsmaßnahmen gemeint. Diese beeinflussen zwar den Preis, im Umkehrschluss jedoch auch die Qualität des Dienstleisters. Somit haben die Dienstleister eine höhere Wahrscheinlichkeit eine bessere Produktqualität, optimierte Liefertreue und höhere Verbindlichkeit in ihrer Dienstleistung zu erlangen. All dies beeinflusst das Service-Level.

Bei mangelnden strategischen Einkaufsprozessen werden diese Themen häufig vernachlässigt und ausschließlich auf den Preis geachtet. Von daher ist es wichtig immer ein Augenmerk auf Service-Level und die dahinterliegenden Prozesse zu haben und nicht ausschließlich auf den Preis zu achten, um erfolgreiche und gewinnbringende Projekte abzuschließen.

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