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Budgetkürzung? Clevere Spartipps für Print

Die aktuelle Umfrage der OWM macht deutlich, dass Einsparungen im Werbebudget geplant sind. Wie sich diese im Printbereich realisieren lassen, ohne geplante Kampagnen zu canceln, fassen wir hier zusammen: 

Verschiedene Druckmaschinen haben unterschiedliche Stärken. Natürlich versteht es sich von selbst, dass die Anschaffung vieler verschiedener Maschinen für eine Druckerei kostenintensiv und nicht immer sinnvoll ist. Druckeinkäufer sollten allerdings Wert darauf legen, dass ihr Produkt kosten- und ressourceneffizient gedruckt wird, z.B. durch die passende Druckmaschine.

5 Tipps, die Einsparungen beim Druck leicht machen:

1. Passende Druckmaschine
Je nach Auflage, Format und Papier steht die Wahl an, in welchem Druckverfahren produziert wird. Egal ob Rolle, Bogen oder Digital, die Maschinen unterscheiden sich nach Größe, Geschwindigkeit und Weiterverarbeitungsmöglichkeiten. Wenn also z.B. ein Druckprodukt direkt auf einer Maschine produziert und weiterverarbeitet werden kann, ist das kostengünstiger, als eine Lücke im Produktionsprozess zu haben, durch den Wechsel von einer zur nächsten Maschine. Durch doppelte Einrichtekosten der Maschinen und die anfallenden Personalkosten durch fehlende Automatisierung entstehen schnell unnötige Kosten.

2. Papierbogen richtig ausnutzen
Bei Druckproduktionen werden häufig genormte Formate gewählt - sei es aus Unwissenheit oder aus Zeitmangel, sich dieser Thematik zu widmen. Statt einem DIN A4-Format könnte in einigen Fällen auch ein verkleinertes Format wie 19 x 28 cm in Frage kommen, das den Papierbogen mit mehr Nutzen belegen lässt. Der Wirkung des Endproduktes tut dieses verkleinerte Maß keinen Abbruch - einen großen Effekt kann es aber auf den Preis haben.

3. Seitenumfang planen
Im Digitaldruck spielt der Seitenumfang eine untergeordnete Rolle. Im Bogenoffset oder Rollenoffset passen aber unterschiedlich viele Seiten auf eine Druckplatte. Passen bspw. 20 Seiten auf eine Platte, ist es unsinnig ein 24-seitiges Produkt zu planen, bei dem für 4 Seiten eine weitere große Druckplatte belichtet werden muss.

4. Papierart überdenken
Die Haptik ist für ein gedrucktes Produkt entscheidend. Bspw. Visitenkarten auf einem 150 g/m² wirken billig und unprofessionell. Bei Broschüren kann es sich aber positiv auf den Preis auswirken, eine geringere Grammatur zu wählen, aber durch ein hochvolumiges Papier nichts an der Haptik zu verändern. Außerdem hat diese Maßnahme einen Effekt auf das Endgewicht des Produkts, was vor allem bei verteilten Medien wichtig ist, weil es Verteil- oder Portokosten senken kann.

5. Vorausschauende Terminierung 
Bei kurzfristigen Projekten kann eine mangelnde Papierverfügbarkeit und bereits belegte Maschinenauslastung zu höheren Preisen führen. Deswegen ist es sinnvoll, gerade bei Produkten mit besonderen Spezifikationen oder hohen Auflagen mindestens 6 Wochen vor geplantem Fertigstellungstermin den Auftrag frühzeitig zu platzieren. Eine Gesamtjahresplanung ermöglicht darüber hinaus Mengenrabatte und ist deutlich zeiteffizienter, als die Einzelbeauftragung der Druckprodukte.

Aber woher weiß ich als Druckeinkäufer, welche Druckerei die passende Maschine hat, welche Bogenformate zur Verfügung stehen oder welche Papierart bei meinem Produkt realisierbar ist? Hier helfen die Druckexperten von sourc-e weiter. Ausgebildete Produktioner beraten Sie ausführlich und begleiten den gesamten Druckprozess. Außerdem ermittelt die sourc-e Print-Intelligence Plattform immer die beste Maschine für die geplante Druckproduktion und zeigt sofort einen Preis. Die Registrierung ist kostenlos: https://pip.sourc-e.com/de/register Überzeugen Sie sich selbst.

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