Antimikrobieller Drucklack – wie er wirkt und wo er sinnvoll ist

In der Lack- und Farbenindustrie sind antimikrobielle Zusatzstoffe schon lange im Einsatz und werden hier z.B. ...

Antimikrobieller Drucklack – wie er wirkt und wo er sinnvoll ist
Antimikrobieller Drucklack – wie er wirkt und wo er sinnvoll ist

Antimikrobieller Drucklack – wie er wirkt und wo er sinnvoll ist

In der Lack- und Farbenindustrie sind antimikrobielle Zusatzstoffe schon lange im Einsatz und werden hier z.B. für die Behandlung von Kontaktflächen in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder der Lebensmittelindustrie verwendet.

Mit dem neuen Drucklack Lock3 hat die Firma Varcotec in Zusammenarbeit mit der Universität Regensburg nun auch eine Möglichkeit für Printprodukte entwickelt. Der antimikrobielle Dispersionslack reduziert Keime um bis zu 99,5%. Das Fraunhofer Institut hat diese Wirkung getestet und bestätigt.

Wie genau funktioniert der Lack?

Durch das Prinzip der Photodynamik kommt der Entkeimungsprozess in Gang. D.h. dass der Photokatalysator im Lack dann seine Wirksamkeit entfaltet, wenn Sauerstoff und Tages- oder Kunstlicht vorhanden sind. In dunklen Räumen oder Kartons ruht der Prozess. Bis zu 12 Monate bleibt die antimikrobielle Wirkung des Dispersionslack bestehen. Der Hersteller Varcotec zeigt die Wirkung auch in folgendem Video: https://youtu.be/roKxi573U2w

Wo ist der Einsatz des Lackes sinnvoll?

Die Anwendungsmöglichkeiten für diesen Lack auf Wasserbasis sind groß. Sei es in der Gastronomie für Speisekarten, in der Tourismusbranche für beispielsweise Hotelinformationen, die in den Zimmern bereitliegen oder in Krankenhäusern. Grundsätzlich wäre eine Verwendung auf jedem Druckprodukt sinnvoll, dass durch verschiedene Hände gereicht wird und so Mikroben überträgt. Allerdings sind die erheblichen Mehrkosten von fast 90% im Vergleich zu herkömmlichen Drucklacken ein Grund, genau zu analysieren, in welchem Anwendungsbereich der Kosten-Nutzen-Faktor passt.

Die Print-Experten von sourc-e arbeiten mit mehreren Druckpartnern zusammen, die den antimikrobiellen Lack Lock3 verarbeiten. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, um Produktionsmöglichkeiten und Preise zu klären.

Ihr Ansprechpartner bei sourc-e ist

Sebastiaan Baaijens

Tel. +49 151 143 952 36

Sebastiaan.baaijens@sourc-e.com